Mikrobiologie

Abbauprozesse in der Natur

Mikroorganismen sind es­sentieller Bestandteil unserer Umwelt. Sie besiedeln sämtli­che Oberflächen und erfüllen verschiedenste Aufgaben, die alle wichtig sind. Einige dieser Aufgaben können aber auf unterschiedlichen We­gen erledigt werden. Dies gilt besonders für Abbauprozesse. Viele Prozesse in landwirt­schaftlichen Wertschöpfungs­ketten tendieren zur Fäulnis (Gülle, Mist, Biogas, Böden bei unsachgemäßer Behandlung), die die Ausbreitung zahlreiche Krankheitserreger für Mensch und Tier fördert und giftige Substanzen entstehen lässt. Ein alternativer Weg des Abbaus ist die Fermentation. Sie kommt in der Natur weitaus seltener vor, kann aber durch gezielte Maßnahmen gefördert werden. Fermentation zeichnet sich dadurch aus, dass sie hochwer­tige, ungiftige Abbauprodukte liefert, die von weiteren Mikro­organismen verwertet werden können. Unter fermentativen Keimen gibt es keine Krank­heitserreger.

Natürliche Konkurrenz

Mikroorganismen stehen stän­dig in Konkurrenz um Nahrung, Wasser und Platzangebot. Es gilt das Prinzip: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Beim Start von biologischen Prozessen sind fermentative Mikroorga­nismen häufig im Nachteil, was dazu führt, dass sich uner­wünscht Fäulnis ausbreitet. Bei Zugabe geeigneten fermentativen Mikroorganis­men wird deren Konkurrenz­kraft erheblich gesteigert, sodass sie in der Lage sind, das Milieu zu dominieren und in die gewünschte Richtung zu len­ken. Auch bei laufenden Prozessen lässt sich durch die verstärkte Anwesenheit fermentativer Or­ganismen die Fäulnis hemmen.

Bio Aktive Mikroorganismen

Die CARBUNA verwendet in ihrerProduktpalette eine hoch effiziente Mischung aus fer­mentativen Mikroorganismen, die sich für unterschiedlichste Anwendungen eignen. Die Bio Aktiven Mikroorganismen von CARBUNA unterdrücken fäulniserregende Keime und verbessern damit den Zustand von Boden, Mensch und Tier.

Pflanzenkohle und Mikroorganismen

Die CARBUNA Pflanzenkohle fördert im Boden ansässige Mikroorganismen. Nur ein Gramm dieser Pflanzenkohle hat eine Oberfläche so groß wie ein Fußballfeld und bietet somit Milliarden von Mikroor­ganismen einen Lebensraum. Besonders symbiontische Pilze siedeln sich in den Poren der Kohle an. Sie erleichtern der Pflanze die Nährstoffaufnahme und stärken sie so nachhaltig.