Carbuna BGK | Biogaskohle
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Carbuna BGK | Biogaskohle

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In Deutschland gibt es ca. 8000 Biogasanlagen, die nachhaltigen Strom produzieren. Unsere Untersuchungen zeigen, dass
CARBUNA BGK in der Biogasanlage signifikante Effizienzsteigerungen erzielen kann. Dadurch können Sie bei gleichem Gas-Ertrag Substrat einsparen oder mehr Umsatz aus Ihrer Bestandsanlage holen.

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Was ist in CARBUNA BGK?
CARBUNA BGK ist eine spezielle Pflanzenkohle für die Nutzung in Biogasanlagen. Sie verfügt über eine besonders offene Porenstruktur. Wie alle unsere Kohleprodukte wird CARBUNA BGK nur mit Holz aus europäischen Laubhölzern aus nachhaltiger Forstwirtschaft (FSC zertifiziert) hergestellt.

Ihre Vorteile:

  • Höhere Effizienz
  • Bessere Wirtschaftlichkeit
  • Weniger Probleme im Fermenter
  • Nährstoffbindung
  • Hochwertiger Gärdünger


So funktioniert CARBUNA BGK
Der Einsatz zu CARBUNA BGK führt zu einer Effizienzsteigerung der Biogasanlage von
bis zu 10 %, je nach Ausgangssituation der Anlage. In einem dreimonatigen Vergleichstest unter Praxisbedingungen in zwei herkömmlichen Biogasanlagen erreichte ein namhafter Betreiber mit CARBUNA BGK im Schnitt 5,2 % Mehrertrag bei der spezifischen Rohbiogasproduktion (siehe Grafik). Gleichzeitig konnte der Durchsatz erhöht werden, wodurch die Normbiogasproduktion durch 4,75 % mehr Maissilage um insgesamt 10,2 % gesteigert werden konnte.
Der Betreiber kann wählen, ob er gleichbleibenden Ertrag bei weniger Biomasse-Einsatz,  mehr Gas-Ertrag bei gleichem Biomasse-Input oder sogar mehr Durchsatz wünscht. Dadurch kann die Anlage flexibler gefahren werden. CARBUNA BGK hat sich in zahlreichen Praxistests bewährt. Die genaue Funktionsweise ist noch nicht vollständig erforscht, es gibt jedoch vier Erklärungsansätze:

1. Ammoniumbindung: Ammonium kann über minderwertige Gärsubstrate oder Güllezugabe in die Biogasanlage gelangen. Eine zu hohe Ammoniumkonzentration hemmt die Aktivität der methanerzeugenden Mikroorganismen im Fermenter. Pflanzenkohle bindet das problematische Ammonium effektiv und senkt somit die Konzentration ab, sodass mehr Methan aus dem Substrat gewonnen werden kann. Außerdem steht der Ammonium-Stickstoff später im Gärdünger längerfristig zur Verfügung, da er weniger stark ausgewaschen wird.

2. Katalysatoreffekt: Die Pflanzenkohle selbst bietet eine große Oberfläche für katalytische Vorgänge sowie eine außerordentliche Ionen- und Elektronen-Austauschfähigkeit. Diese Eigenschaften können die chemischen und biologischen Abläufe im Fermenter beschleunigen und lenken.

3. Raum für Mikroorganismen: Mikroorganismen siedeln sich gerne an organisch vorbehandelter Pflanzenkohle an. CARBUNA BGK bietet Mikroorganismen besonders viel Oberfläche und Poren als geschützten Lebensraum. Die Methanbildenden Mikroorganismen können sich dadurch hervorragend vermehren, so die Prozesse nachhaltig stabilisieren und die Effizienz der Anlage erhöhen.

4. Schadstoffbindung: Kohlenstoff geht sehr gerne Verbindungen mit Chemikalien und Molekülen ein. CARBUNA BGK zieht daher Schadstoffe, wie Schwermetalle und Toxine an sich, welche die Methanbildung normalerweise hemmen würden. Diese Schadstoffe sind in der Pflanzenkohle langfristig gebunden und damit unschädlich. Die Laborpraxis zeigt, dass nur sehr starke Lösungsmittel diese Schadstoffe wieder aus der Pflanzenkohle entfernen können.

CARBUNA in der Praxis
In mit CARBUNA BGK optimierten Biogasanlagen lösen sich Schwimmschichten und Sinkschichten nach und nach auf und die Rührfähigkeit des Fermenterinhalts verbessert sich deutlich. Dadurch geht auch der Energiebedarf der Rührtechnik zurück.

Die Pflanzenkohle selbst wird nicht abgebaut. Nahezu die gesamte eingesetzte Menge findet sich im Gärdünger wieder und kann daher nach Ausbringung auf landwirtschaftlichen Flächen im Boden weiterwirken.
CARBUNA BGK wird der Anlage einmalig zur Erstimpfung verabreicht und dann regelmäßig hinzugegeben.

Anwendung
CARBUNA BGK kann manuell per Big Bag, je nach Größe der Anlage ca. alle zwei Wochen, zugegeben werden, separat über Fördertechnik täglich eingebracht oder vorab der Biomasse zugemischt werden. Die Aufwandmenge von CARBUNA BGK beträgt etwa 0,1% der eingebrachten Trockenmasse. Die Pflanzenkohle bleibt im Prozess erhalten und wird nicht abgebaut. Mit dem Gärdünger auf dem Feld ausgebracht, ergibt sie wertvollen Dauerhumus, der Wasser und Nährstoffe speichert.